Paintballverbot

Die Regierungskoalition beweist, dass die Killerspiel-Debatte auch ganz ohne Computer geführt werden kann: Neben Action-Computerspielen wie Counterstrike soll jetzt auch Paintball verboten werden.

Die Große Koalition legte kürzlich einen Katalog mit geplanten Änderungen des Waffengesetzes, teilweise sicher motiviert durch den Amoklauf von Winnenden, vor. Darin enthalten ist unter anderem ein Verbot von Spielen wie Paintball oder Laserdrome. Die Argumentation für das Verbot dürfte Fans bestimmter Computerspiele bekannt vorkommen: Beim Paintball, wo mit Farbkugeln auf gegnerische Spieler geschossen wird, werde „das Töten simuliert„, erklärte der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) die Verbotspläne gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

(taz)

*schimpf* * zeter* *rumschrei und hüpf*

Dazu fällt mir einfach nix mehr ein….

Schaffen wir doch gleich alle Spiele ab, in welchem Spiel geht es schliesslich nicht ums gewinnen und somit jemand anderen auszuschalten?

Veröffentlicht in: on Mai 8, 2009 at 1:01 Kommentar schreiben
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About love

Ich habe eine interessante Beobachtung gemacht, was die Liebe und der Umgang mit dem Menschen den man liebt angeht.
Man sagt, Liebe ist bedingungslos, aber viele Paare zerstören sich selbst durch Eifersucht und Machtkämpfe, obwohl sie sich lieben! Wie kann das sein??!

Die reine Liebe ist tatsächlich bedingungslos. Wenn jemand sich verliebt, in jemanden auf den er keinerlei Anspruch erheben kann und dies akzeptiert, also auch keine Erwiederung erwartet, dann ist die Liebe praktisch bedingungslos. Denn es existiert keine Eifersucht. Es macht dem Menschen nichts aus, wenn der- oder diejenige einen Partner hat und mit dem glücklich ist. Es sind die Gefühle die sich in einer Verbindung bilden, die die Liebe zerstören können. Der Anspruch, das der andere nur einem selbst gehören mag, ist Besitztum, daraus entsteht die Eifersucht.

Leider tritt die Liebe selten in der reinen Form auf, meistens geht sie mit Bedürfnissen und Erwartungen einher; diese haben zu unseren Gesellschaftsregeln geführt und sind zu nichts weiter gut als um Schadensbegrenzung zu betreiben. Leider muss nun jeder sich in diesen Regeln bewegen, auch wenn er bedingungslos lieben kann…

Veröffentlicht in: on April 9, 2009 at 3:58 Kommentar schreiben

Rückblick 2008

Wenn ich einen Rückblick an mein letztes Jahr, 2008, tätige, dann war es in vieler Hinsicht für mich ein Jahr des Idole-Sterbens.
Wir treffen jeden Tag neue Menschen, lernen sie erst einmal oberflächlich kennen, stellen sie auf einen Podest, auf dem wir sie dann anbeten können. Vielleicht bleiben sie ein Leben lang da oben, aber einige wenige lernen wir genauer kennen. Und mir passiert es dann, dass diese Menschen ihren Glanz verlieren. Das, was man an ihnen geschätzt oder geliebt hat, verflüchtigt sich. Zum einen bemerkt man, dass es auch nur Menschen sind, die sich den täglichen Problemen des Lebens, wie wir auch, stellen müssen. Zum anderen erblicken wir hinter ihrem Schein Nichts. Sie fallen, langsam aber sicher, von diesem Podest. Einige wenige bleiben bei dir auf Augenhöhe stehen. Bei anderen kann man nicht mehr verstehen, was an ihnen so besonders war. Denn sie haben alles verraten, woran man bei ihnen geglaubt hat. Und sie verschwinden aus unserem Blickfeld.
Auch ich habe dieses Jahr wieder einige neue Menschen kennen lernen dürfen. Einige wenige durften den Altar erklimmen. Ein paar sind gleich wieder heruntergeklettert. Andere haben sich den Platz dort oben hart erkämpft und durften bleiben.
Jetzt sind zwei Wochen ins Land gezogen und der nächste Mensch hat sich vom Podest gestoßen. Man sieht es meist nicht kommen, bis einen dann die Hässlichkeit mit voller Wucht ins Gesicht schlägt. Und ich sitze hier und kann es nicht glauben, will es nicht wahr haben, frage mich, was passiert ist, warum er oder ich so reagieren. Aber es ist Fakt. Menschen kommen und gehen. Und ich muss sie ziehen lassen, wenn ich weiter leben will.

Die kleine Gruppe, die es sich auf dem Podest bequem gemacht hat, wird früher oder später dazu verdammt sein, zu fallen. Denn wir sind alles nur Menschen und werden nie den vollen Erwartungen unseres Gegenübers entsprechen können. Und wenn sie dann fallen, kann man sie auffangen, neben sich stellen. Diese Menschen sind dann immer noch interessant und liebenswürdig genug, dass man bei ihnen bleibt, bei einigen sogar ein ganzes Leben. Diese Menschen nennt man dann Freunde, fürs Leben. Man spürt dieses besondere Band, das einen, auch wenn man sich Jahre nicht sieht oder tausende Kilometer entfernt ist, immer wieder zu dem anderen zieht, besondere Augenblicke erleben lässt, die wichtig sind, um das Band zu stärken.

Freundschaft ist ein starkes Wort und sicher nicht leicht zu verdienen. Sie muss gepflegt werden, damit sie stark bleibt. Menschen, die Freunde werden, gehören auf gleiche Augenhöhe. Podest oder Abgrunde, das ist kein gemeinsamer Grund, auf den man etwas aufbauen kann. Wer auf Augenhöhe steht, dem kann man in die Augen schauen, unbewusst Worte austauschen und wachsen. Und wenn wir Freunde sind, wachsen wir zusammen und steigen empor. Wohin auch immer…

Veröffentlicht in: on Januar 14, 2009 at 12:11 Kommentare (1)
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Liebe ist…

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.

Ich liebte mich selbst und ehelichte meine Heizdecke.

Jana

Veröffentlicht in: on Januar 5, 2009 at 11:12 Kommentare (3)

Geschichten, die das Leben schreibt…

Es gibt Dinge, die passieren anderen und es gibt Dinge, die passieren vorzugsweise mir.

Wie auch heute geschehen. Ich habe euch ja schon von meinem kleinen roten Schnuckel erzählt, das gerne mal seinen eigenen Kopf durchsetzt und mir immer wieder gerne dabei behilflich ist, ein paar Gehirnzellen zu verlieren, Falten zu bekommen und ein wenig mehr Bewegung zu erlangen. Um der roten Kugel allerdings mal wieder zu verstehen zu geben, dass es ja auch nur ein Auto ist, kam es vor kurzem in die Werkstatt, um mehrere kleine Macken zu beseitigen, wie unter anderem einen Reifen, der mit der Zeit gerne mal das ein oder andere Bar Luft verlor.

Ich hatte natürlich höchstes Vertrauen in die deutsche Wertarbeit und so fuhr ich dann nach dem Aufenthalt in der Werkstatt lustig meine Kilometer ab. Und freute mich, mal wieder Herr über mein Auto geworden zu sein und der übermächtigen Rasse Mensch anzugehören.

Bis ich dann heute mal wieder eines besseren belehrt wurde.

Auf meinem Weg von der Arbeit zurück nach Hamburg und zur Uni bemerkte ich schon, dass mein Auto in eine gewisse Richtung lenkte und ich stark gegenlenken musste. Im Laufe der Strecke war es mir dann ein fragliches, warum mein Lenkrad so schwer zu bedienen war. Vor allem beim Einparken (vorwärts) hatte ich einige Probleme, denn ich kam kaum um die Ecke. Da mir der Werkstattaufenthalt noch im Gedächtnis war, schaute ich um die Ecke und bemerkte sogleich den Grund meiner Schwierigkeiten. Ich hatte einen Platten. Und genau an dem Reifen, der vor kurzem einer Schönheitskur unterzogen wurde. Ich machte mir erst einmal keine Gedanken weiter, denn es galt dem Wort meines Dozenten zu lauschen, der uns nicht nur auf die nächste Prüfung, sondern auch auf das Leben vorbereiten wollte.

Als ich dann quälende Momente voller Kaugummi hinter mir hatte, ging ich zurück zum Auto, in der Hoffnung, es doch noch bis zur nächsten Tankstelle zu schaffen, um den Reifen wieder aufzupumpen, und es eventuell noch bis nach Hause zu schaffen. Nur sah das ganz schlecht aus, denn die Felge hatte bereits Freundschaft mit dem Hamburger Betonboden geschlossen.

Da ich ja nun kein Kind von Traurigkeit bin, war die nächste Aktion bereits beschlossen, Reifenwechsel. Ich habe hinten immer einen Ersatzreifen drin, der aus meinem Bestand der Sommer- oder Winterreifen kommt. Allerdings bin ich auch nur eine schwache junge Dame und bediente mich der Hilfe, eines jungen starken Passanten, um die Muttern der Reifen lose zu machen. Der willigte wiederwillig ein. Nicht aber ohne mich zu fragen, ob ich nicht Mitglied beim Autoclub bin, der mit AD anfängt und AC aufhört. Nun bin ich ein Nutzniesser einer Servicemitgliedschafts eines Pannenhelfers (nicht des ADACs), aber um einen blöden Reifen zu wechseln, muss ich doch wahrlich nicht die Dienstleistung eines solchen in Anspruch nehmen, oder? Es ist doch nur ein Reifen. Bis der vor Ort ist, habe ich doch den Reifen schon dreimal gewechselt. Zumal ich natürlich Handynummer und Co gerade nicht (!) zur Hand hatte. Also half mir der junge Mann bein Lösen der Muttern und ging seiner Wege. Den Rest konnte ich auch gut alleine erledigen.

Kaum war der Helfer ausser Sichtweite kam eine Freundin vorbei, der ich vorher noch von meinen Sorgen bezüglich des Reifens erzählt hatte. Da es ja im Winter schon gegen fünf dunkel ist, spendete sie mir mit ihrem Auto etwas Licht. Ich schraubte die restlichen Schrauben ab und wechselte den Reifen. Dank dem Licht war dies auch nicht wirklich ein Problem und ich konnte leicht die Löcher für die Muttern finden. Die Freundin stand daneben und unterhielt mich derweil ein wenig. Ob sie tanzte oder sich beschwingt gegen das Auto lehnte, konnte ich dabei leider nicht erkennen, denn meine volle Aufmerksamkeit galt der Sache. Als die Schrauben wieder dran waren, haben wir den nächsten Passanten um Hilfe gebeten, die Schrauben noch einmal ordentlich fest zu ziehen. Das Problem hatte ich ja vorhin schon einmal kurz angerissen. Der hatte allerdings gerade einen Bandscheibenvorfall hinter sich und konnte nicht behilflich sein. Aber er hatte noch ein paar gute Ratschläge parat.

Nachdem dann der Sommerreifen mein Auto zierte, ging es zurück auf die winterlichen Strassen von Hamburg. Nach Hause habe ich es noch gut geschafft. Morgen werde ich meiner Werkstatt dann wohl noch einmal einen Besuch abstatten müssen.

Wenn ihr morgen also jemanden im Metronom sitzen seht, den ihr schon eine Weile nicht mehr gesehen habt und der ein wenig verzweifelt aussieht, dann habt ihr gute Chancen, dass ich das bin…

Jana

Phänomen „Krank zu Weihnachten“

Irgendwie passiert es immer wieder. Das ganze Jahr arbeiten die Leute vor sich hin, ein Termin jagt den nächsten und manchmal kommt so schonmal der Urlaub zu kurz. Sicher ist immer nur der Weihnachtsurlaub, ist dieser erstmal in Sicht, ist man prompt krank!
Warum nur?! Man hat sich diesen Urlaub doch wirklich verdient, und nun sitzt man im Bett fest und kann all das was man so gerne machen wollte nicht tun.
Meine Theorie ist ja, dass der Körper sich sagt – Nu ist aber wirklich mal genug – und um sicher zu gehen, dass man sich nun ja nicht auch noch im Urlaub alles mögliche auflädt, setzt er einen gleich ganz lahm, so kommt man garnicht erst auf die Idee…
Ich persönlich finde es ja unfair und bin mit meinem Körper garnicht einer Meinung. Ich hab so viele schöne Hobbies und nun hab ich mal frei und muss mich ständig wieder ins Bett legen weil ich nicht mehr kann.
Ich zettel eine Revolution an!! Nie wieder Krank!! Das klingt toll…
Was meint Ihr?

Veröffentlicht in: on Dezember 13, 2008 at 10:22 Kommentare (2)
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Diesmal mach ich´s richtig!

Ich hab vor kurzem gelernt, dass wenn man Geburtstag hat, ist das der persönliche Bestimmungstag, also man darf bestimmen was man machen will und was man essen möchte und mit wem man seine Zeit verbringt. Da fiel mir auf: Die ganzen Jahre hab ich da was falsch gemacht!!
Ich hab mir immer Gedanken darüber gemacht, was man den Gästen bieten kann und ob man denjenigen noch einladen muss weil er/sie sonst beleidigt ist. Hab mir total den Streß gemacht weil es so schwer war es allen recht zu machen. Letztes Jahr bin ich zu meinen Geburtstag mit meinen Freund in die Karibik geflogen und dieses Jahr habe ich die Entscheidung, was ich zu meinem Geburtstag mache immer weiter nach hinten geschoben.
Heute hab ich mich durchgerungen endlich mal die „Liste“ in angriff zu nehmen. Erst kam die typische Liste raus – ja, wenn ich den einlade, muss ich auch den einladen – und die kann ich ja auch nicht auschliessen.
Mir wurde bewusst, dass ich darauf ÜBERHAUPT keine Lust habe und dann viel mir das mit dem Bestimmertag wieder ein.
Also habe ich meine Liste weggeschmissen und mir überlegt mit wem ich gerne feiern möchte ohne dass die Anzahl irgendwelche Rahmen sprengt.

Ja, so gefällt mir das schon besser und es geht mir auch gleich besser.

Man muss eben doch auch mal im Leben ein wenig Schwein sein und wann sonst, wenn nicht am ganz eigenen Tag.

Veröffentlicht in: on November 28, 2008 at 2:22 Kommentar schreiben
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Kein Geist im Kopf…

Heute ist so ein Tag an dem mein Kopf überhaupt nicht so möchte wie ich das gerne hätte. Ich stelle fest, dass ich minutenlang auf den Bildschirm starre und mir merfach wiederholen muss was ich jetzt machen wollte/muss.
Leider haben wir grad streß im Projekt und ich muss wirklich was machen. Es sind uns Sachen unter den Tisch gefallen, und das muss jetzt „mal eben schnell“ nachgeholt werden. Die Zeit drängt wirklich – In 2 Wochen ist Abgabetermin!
Aber mein Kopf will sich heute einfach nicht konzentrieren…
Entweder bin ich noch gelähmt von dem gestrigen Schock, dass ich jetzt noch mal schnell 4 neue Testdateien erstellen soll oder ich bin einfach allgemein ein wenig fertig nach dem ganzen Terz der letzten Wochen.
Auf jeden Fall bräuchte ich mal grad son richtigen Wachmacher (Kaffee und Tee hab ich schon länger hinter mir gelassen). Zur Zeit benutze ich das länger vergessene Mittel „Frische Luft“, nur leider ist der Effekt weg, sobald ich das Büro wieder betrete – Koooomisch.
Na ja, ich wünsche noch einen heiteren Nachmittag, Prost und Mahlzeit, oder was man sonst so sagt…

Veröffentlicht in: on November 27, 2008 at 1:15 Kommentar schreiben
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Weihnachtsgeschenke. Kampf oder Freude?

Ihr kennt das sicherlich auch. Eigentlich schenke ich total gerne. Das macht mir fast mehr Spaß als selbst was zu bekommen, weil es so toll ist wenn man etwas getroffen hat, was der andere nicht nur toll findet sondern auch noch komplett überrascht ist, dass man daran gedacht hat oder überhaupt bemerkt hat, dass Interesse besteht.

Allerdings gibt es immer diese 2 – 3 Menschen, die einem wichtig sind und denen einfach nix mehr zu schenken ist. Man zerbricht sich Tagelang den Kopf und hat einfach keine Ahnung. Das eine ist zu langweilig, das andere hätte die Person sich selbst schon gekauft wenn Interesse bestünde, das dritte ist zu teuer, das vierte, einem nicht ganz geheuer. Und so geht es weiter… oder, man hat erst gar keine Idee.

Es sollte allgemeiner Wunschlisten-Zwang bestehen. Auf dieser Liste müssen mindestens so viele Sachen draufstehen, dass jeder in der Familie etwas zum Schenken aussuchen kann. So könnte man sich einfach etwas aussuchen, was zum Budget passt oder sich wenigstens anhand der Liste Ideen holen.

Ich mach immer brav meine Liste, weil ich an das Leid der Anderen denke, und DIE, WAS TUN DIE??!!   -    Keine Liste.




Zur einfallslosen Wunschzettelerstellung emfpiehlt sich übrigens, zum Beispiel, Amazon ;)

amazon_weihnachten

Veröffentlicht in: on November 26, 2008 at 12:00 Kommentare (2)
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Zwischen Wahn und Irrsinn passt immernoch eine kleine Weltherrschafft…

Dies ist eine Blog-Empfehlung ;)
Glaubt man kaum bei dem langen Namen, aber genau so heisst der Blog.

Wenn ihr Lustiges, Interessantes und total Skurriles lesen wollt, seid ihr auf dem Blog von Fellmonsterchen genau richtig.

Zum Kampf um die Weltherrschafft gehts hier entlang…

Veröffentlicht in: on November 25, 2008 at 5:40 Kommentare (1)
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